Superfood: Goji-Beeren

Superfood: Goji-Beeren


Wirkung und Anwendung der Wunderbeere

Sie sind in aller Munde, die kleinen roten Wunderbeeren. Doch was genau bewirkt die Goji-Beere, die auch als gemeiner Bocksdorn oder Glücksbeere bekannt ist – und wie ist sie am besten zum Verzehr geeignet?

 

Vitalstoffe & Immunbooster

Die Goji-Beere wird vielerseits als Superfood bezeichnet – und damit wird ihr nicht unrecht getan: Neben wichtigen Aminosäuren, sekundären Pflanzenstoffen und wertvollen Vitalstoffen bringt sie eine ordentliche Portion Eisen mit. So liefert die Superfood-Beere beispielsweise mehr Eisen als Spinat. Volle Immun-Power enthält das Nachtschattengewächs durch sogenannte Polysaccharide, die die T-Lymphozyten in unserem Körper anregen und somit für eine stärkere Abwehr sorgen.

 

Detox mit Goji-Beeren

Neben ihrer immunstärkenden Wirkung eignet sich die Goji-Beere auch zur Unterstützung von Entgiftungskuren. Die enthaltenen Antioxidantien helfen unserem Körper dabei, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten und regen zudem den Stoffwechsel an. Die Polysaccharide der roten Beere unterstützen außerdem unsere Muskulatur bei sportlicher Betätigung und können beim Abtransport überschüssiger Milchsäure helfen.

 

Goji als Beeren, Pulver oder Saft

Wer die Vitamin-Power der Goji-Beere in seine Ernährung aufnehmen möchte, kann dies in Form von getrockneten Beeren, als Pulver oder in Form von Saft tun. Die empfohlene Verzehrmenge liegt bei etwa 6 bis 15 Gramm täglich. Geschmacklich haben die getrockneten Beeren eine angenehm süßliche Note, die nicht besonders intensiv ist. Ideal eignen sich die Goji-Beeren beispielsweise als Topping im Frühstücksmüsli oder als zusätzliche Portion Nährstoffe in einem Smoothie.

 

Herkunft der Goji-Beere

Die ursprüngliche Heimat der Goji-Beere liegt in China, mittlerweile ist die rote Beere jedoch auch in manchen Regionen Tibets zu finden. Die traditionelle chinesische Medizin verwendet die Goji-Beeren daher schon seit vielen Jahrtausenden als festen Bestandteil zur Behandlung verschiedener Krankheitsbilder. Der Nachteil: In Europa existiert der Anbau der Goji-Beere bislang nur vereinzelt – das heißt, sie hat meist einen langen Weg hinter sich, bis sie hierzulande in den Regalen steht.